Posh StinkLogodesign · Corporate Design · Verpackungsdesign · Art Direction · Parfümmarke

Posh Stink ist ein Londoner Parfümhaus, dessen Marke Alkeme Design entwickelt hat. Eine Charge im Jahr, vier Düfte, einer pro Jahreszeit, je 300 nummerierte Flakons. Auf der Website besteht jeder Flakon aus Hunderttausenden Punkten. Mit jeder Jahreszeit zerfällt er und sammelt sich neu.

Die Aufgabe

Parfüm wird überall mit demselben Bild verkauft: ein glänzender Flakon auf Marmor, ein Model, ein Wort wie „zeitlos“. Online ist es noch flacher, denn eine Website kann man nicht riechen. Wir wollten eine Parfümmarke, die sich wie ein Duft anfühlt, bevor man ihn riecht. Etwas, das sich bewegt, verändert und verschwindet, so wie ein Duft auf der Haut.

Die Idee

Die vierte Dimension eines Dufts ist die Zeit. Posh Stink stellt eine Charge im Jahr her, einen Duft pro Jahreszeit, und jede Jahreszeit hat eine Farbe. Rot steht für den vulkanischen Sommer von Smoky Magma, Orange für den verschmitzten Herbst von Monkey Punch. Weiß gehört zum elektrischen Winter von Cold Tsunami, Grün zum giftigen Frühling von Poison Dart. Auf der Website ist nichts gedruckt. Flakon, Menü und sogar die Texte bestehen aus Partikeln. Beim Scrollen zerfällt die Jahreszeit zu einer Wolke und sammelt sich als nächste neu.

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Logodesign

Der Flakon ist das Logo: Zylinder und facettierter Verschluss in einer kräftigen Linie gezeichnet, darauf groß Posh Stink auf dem Etikett. Ein Zeichen, dreifach eingesetzt: auf Schwarz, in der Farbe der Jahreszeit und allein als Favicon.

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Verpackungsdesign und Art Direction

Ein Flakon für alle vier Düfte: ein schwerer Zylinder aus klarem Glas und ein schwarzer Verschluss, facettiert wie ein geschliffener Stein. Das Etikett hat nur drei Zeilen: Posh Stink, der Name des Dufts, Eau de Parfum. Die Art Direction gibt jedem Duft eine einzige Farbe von Rand zu Rand. So nimmt der klare Flakon die Jahreszeit um sich herum an: Vulkanrot, Papaya-Orange, Eisweiß und Regenwaldgrün.

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Webdesign und Nutzerführung

Die Website erzählt die Kollektion in vier Akten, eine Jahreszeit pro Scrollbewegung. Eine Geste bewegt genau einen Duft weiter und hält ihn, bis der Text gelesen ist. Die Übergänge tragen die Geschichte. Das Foto zerfällt in Partikel, und die ganze Seite nimmt die Farbe der nächsten Jahreszeit an. Dann sammelt sich der nächste Flakon aus der Wolke. Der Cursor bewegt die Partikel wie eine Hand durch Rauch, die Menükarten kommen aus den Schaltflächen herab. Lässt man die Seite in Ruhe, wechselt sie die Jahreszeiten von selbst.

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Marketing

Jeder Duft wird über Noten verkauft, die sonst niemand abfüllen würde. Die Texte sind zum Weitererzählen geschrieben: Vulkanasche und schwarzes Lavasalz, Durian und Kaffee aus Affenspucke, Ozon und Cannabisblatt. Dazu Froschhaut und der Käfer, von dem der Pfeilgiftfrosch sein Gift hat. Eine Charge im Jahr, 300 nummerierte Flakons und eine Warteliste statt eines Shops sorgen dafür: Wer einen Flakon will, muss sich anstellen.

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Webdesign auf dem Smartphone

Dieselbe Website auf dem Telefon, eine Wischbewegung pro Jahreszeit. Der Flakon sammelt sich aus den Partikeln, und die Seite folgt der Farbe der Jahreszeit. Die Details erscheinen erst, wenn das Bild vollständig ist.

Was wir gemacht haben

MarktLondon

  • Konzept und Markengeschichte
  • Vier Düfte: Namen, Duftnoten und Geschichten
  • Logodesign, Flakon-Zeichen und Favicon
  • Verpackungsdesign: Flakon, facettierter Verschluss und Etikett
  • Art Direction der Produktfotografie, eine Farbe pro Jahreszeit
  • Partikel-Website in WebGL mit einem Intro zur Musik
  • Warteliste statt Shop
  • Texte
  • SEO, GEO und AEO: llms.txt, strukturierte Daten für jeden Duft

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