Was kostet ein Produktkonfigurator?
KURZ GESAGT
Ein Produktkonfigurator kostet als Software im Abo einige hundert Euro im Monat. Individuell entwickelt beginnen veröffentlichte Marktpreise bei 2.900 €; bei Alkeme Design kostet er ab 800 € netto. Den Preis bestimmen vier Dinge: Optionen und Regeln, die Darstellung des Produkts, das Ziel der Konfiguration und die Gestaltung im Markenauftritt. Teurer als jede Software ist ein Konfigurator, dessen Regeln vorher niemand aufgeschrieben hat.
Ein Produktkonfigurator kostet als Software im Abo einige hundert Euro im Monat. Individuell entwickelt beginnen veröffentlichte Marktpreise bei 2.900 €, bei umfangreichen Systemen wird es deutlich mehr. Bei Alkeme Design kostet ein Konfigurator ab 800 € netto. Wo genau Ihr Projekt liegt, entscheiden vier Faktoren. Wer sie kennt, kann Angebote vergleichen und den Preis gezielt beeinflussen.
Was der Markt verlangt
Die Preise am Markt sind öffentlich, wenn auch verstreut. Einige Beispiele, Stand Oktober 2026:
| Angebot | Preis | Quelle |
|---|---|---|
| Einfacher Kalkulator einer Webagentur | ab 2.900 € | netzreich.de |
| Produktkonfigurator für Magento oder WooCommerce | ab 4.000 € | poweroftech.de |
| Konfigurator-Software im Abo | 199 € bis 599 € pro Monat zzgl. USt. | k3-konfigurator.de |
Die Spanne ist groß, weil hinter dem Wort „Konfigurator“ sehr unterschiedliche Dinge stehen: vom Rechner mit drei Feldern bis zum System, das Stücklisten an die Produktion übergibt. Was ein Konfigurator überhaupt leistet, erklärt der Artikel Was ist ein Produktkonfigurator?.
Die vier Faktoren, die den Preis bestimmen
1. Optionen und Regeln
Fünf Farben und drei Größen ergeben 15 Kombinationen und sind schnell gebaut. Aufwendig wird es, wenn Optionen voneinander abhängen: Diese Stoffe gibt es nur für jenes Modell, ab einer bestimmten Länge braucht es eine zweite Stütze, eine Kombination ist technisch unmöglich. Jede dieser Regeln muss formuliert, umgesetzt und getestet werden.
2. Darstellung
Ein Foto je Variante ist die günstigste Darstellung und oft die ehrlichste. Übereinanderliegende Bildebenen erlauben mehr Kombinationen bei wenig Fotoaufwand. 3D lohnt sich, wenn Kunden das Produkt drehen müssen, um es zu verstehen, und es ist der größte Kostentreiber.
3. Ziel der Konfiguration
Wird die fertige Konfiguration als Anfrage per E-Mail verschickt, ist das schlank. Soll sie direkt in den Warenkorb von Shopify oder WooCommerce, in ein CRM oder als Stückliste ins ERP, kommt für jede Anbindung Arbeit hinzu.
4. Gestaltung
Ein Konfigurator aus dem Baukasten sieht aus wie viele andere. Soll er wie ein Teil Ihrer Marke wirken, mit eigener Typografie, Bildsprache und Führung durch die Auswahl, ist das Gestaltungsarbeit. Sie entscheidet aber oft darüber, ob Kunden bis zum Ende klicken. Bei The Cargo Brothers führt die Oberfläche Schritt für Schritt durch Land, Fahrzeugtyp und Strecke bis zum Preis.
Abo oder eigene Entwicklung?
Software im Abo ist schnell eingerichtet und anfangs günstig. Die Gebühren laufen aber dauerhaft weiter, und alles, was die Plattform nicht vorsieht, geht nicht. Eine eigene Entwicklung kostet einmal, bildet Ihre Regeln genau ab und gehört Ihnen.
Eine einfache Rechnung hilft: Monatsgebühr mal 36 Monate, verglichen mit dem Festpreis einer eigenen Entwicklung. Bei 199 € im Monat sind das 7.164 €, bei 599 € im Monat 21.564 €. Dazu kommt die Frage, wie wichtig es ist, dass der Konfigurator nach Ihrer Marke aussieht und nicht nach der Software.
Kosten, die oft vergessen werden
Neben dem Preis für die Entwicklung gibt es Posten, die in keinem Vergleich auftauchen:
- Produktfotos: Jede Variante, die gezeigt wird, braucht ein Bild oder eine Bildebene.
- Pflege der Preise: Wer Preise nur über einen Entwickler ändern kann, zahlt bei jeder Preisrunde erneut.
- Preisangaben: Wer an Verbraucher verkauft, muss nach § 3 Abs. 1 PAngV den Gesamtpreis angeben. Ein Konfigurator, der nur netto rechnet, muss dann umgebaut werden.
Der versteckte Kostenfaktor
Der teuerste Teil eines Konfigurators ist selten die Programmierung. Teuer wird es, wenn die Regeln nur im Kopf einer Person existieren und erst während des Projekts zusammengetragen werden. Jede nachträglich entdeckte Ausnahme bedeutet Umbau.
Deshalb beginnen wir jedes Konfigurator-Projekt damit, die Regeln gemeinsam aufzuschreiben. Diese Liste ist auch dann wertvoll, wenn Sie sich am Ende für eine andere Lösung entscheiden.
Was im Festpreis bei Alkeme Design steckt
Ein Festpreis ist nur vergleichbar, wenn klar ist, was er umfasst. Bei uns gehören diese fünf Posten dazu:
- das schriftliche Regelwerk mit allen Optionen, Abhängigkeiten und Preisen
- ein klickbarer Entwurf, den Sie testen, bevor programmiert wird
- Programmierung und Prüfung jeder Kombination
- die Anbindung an Postfach, CRM oder Warenkorb
- Einweisung und Dokumentation, damit Ihr Team Preise selbst pflegt
Nicht enthalten sind Produktfotos, 3D-Modelle und laufende Kosten für Hosting oder Shop-System. Braucht Ihr Projekt sie, stehen sie als eigene Posten im Angebot.
So entsteht unser Preis
Bei Alkeme Design kostet ein Konfigurator ab 800 € netto. Je mehr Optionen, Regeln und Anbindungen er braucht, desto höher liegt der Festpreis. Nach dem Erstgespräch gibt es einen Festpreis für einen klar beschriebenen Umfang. Eine monatliche Lizenzgebühr fällt nicht an. Wenn das Budget begrenzt ist, schlagen wir einen ersten Ausbauschritt vor, der die meistverkauften Produkte abdeckt und später erweitert werden kann.
Was im Projekt enthalten ist, steht auf der Seite Produktkonfigurator erstellen lassen. Alle Preise des Studios im Vergleich finden Sie unter Preise.