Instagram Grid Format 2026: Maße, Raster und Vorlagen
KURZ GESAGT
Das Profilraster von Instagram zeigt Beiträge im Hochformat 3:4. Wer für das Raster gestaltet, legt Motive deshalb in 1080 × 1440 Pixeln an und hält wichtige Inhalte von den Rändern fern. Ein einheitliches Grid entsteht nicht aus einzelnen schönen Beiträgen, sondern aus einem System: feste Vorlagen, eine Bildsprache und eine Reihenfolge, die das Profil als Ganzes zusammenhält.
Das Instagram-Profil ist für viele Marken die erste Seite, die Interessenten sehen, noch vor der Website. In wenigen Sekunden entscheidet das Raster, ob die Marke professionell wirkt. Dafür muss man das Format kennen und den Feed als System planen.
Das Format: 3:4 im Raster
Das Profilraster zeigt Beiträge im Hochformat 3:4, immer 3 nebeneinander. Früher waren die Kacheln quadratisch, deshalb wirken viele ältere Feeds heute beschnitten. Für die Gestaltung heißt das:
- Motive in 1080 × 1440 Pixeln anlegen.
- Text und wichtige Bildteile mit Abstand zu den Rändern platzieren.
- Prüfen, wie ein Beitrag im Raster wirkt, nicht nur einzeln im Feed.
Die Maße auf einen Blick
| Format | Seitenverhältnis | Maße in Pixeln |
|---|---|---|
| Beitrag im Profilraster | 3:4 | 1080 × 1440 |
| Story und Reel | 9:16 | 1080 × 1920 |
| Profilbild | rund | mindestens 320 × 320 |
Storys und Reels füllen den ganzen Bildschirm. Im Raster erscheint ein Reel trotzdem als Ausschnitt im Format 3:4. Deshalb gehört das Wichtigste in die Mitte des Bildes, wo es in beiden Ansichten sichtbar bleibt.
Ein Grid ist ein System
Ein einheitlicher Feed entsteht nicht dadurch, dass jeder Beitrag für sich gut aussieht. Er entsteht durch Regeln, die alle Beiträge verbinden:
- Vorlagen für die häufigsten Beitragsarten, etwa Produkt, Zitat, Ankündigung und Karussell.
- Eine Bildsprache mit festen Farben, Licht und Bildausschnitten.
- Ein Rhythmus im Raster, zum Beispiel ein Wechsel aus Bild und Textfläche.
Mit einem solchen System kann ein Team jede Woche posten, ohne dass das Profil auseinanderläuft. Die Bildsprache dahinter ist Teil der Art Direction: Sie legt fest, wie Licht, Farbe und Ausschnitt aussehen, bevor das erste Foto entsteht.
Wie ein Raster in der Praxis aussieht
Für Pucca Diana, eine Make-up-Artist mit eigener Akademie, wurde der Feed als ein System aus 18 Beiträgen neu gebaut. Jede Kachel trägt ihre Kategorie in der Ecke, etwa Bridal, Editorial oder Smokey. Typografische Karten unterbrechen die Reihe der Porträts. So liest sich das Profil wie ein Magazin und nicht wie eine Kamerarolle.
Für das Transportunternehmen ESA Optim Trans entstanden 18 Beiträge, 3 Storys und 1 Reel im selben Raster. Die Storys behandeln Angebotsanfrage, Art der Ladung und die Arbeit für Amazon, jede mit einer klaren Handlungsaufforderung. Ein Raster funktioniert also auch für eine Spedition, nicht nur für Mode und Kosmetik. Bei Apexor, einer Produktmarke im Stil der Formel 1, gehören neben dem Grid auch Storys und Reels zum selben System.
Reels und Storys im selben System
Ein Grid besteht nicht nur aus Fotos. Reels und Storys gehören in dasselbe System, auch wenn sie im Hochformat 9:16 mit 1080 × 1920 Pixeln entstehen. Für das Raster zählt das Titelbild des Reels. Es sollte so gestaltet sein, dass es im Ausschnitt 3:4 zur Reihe passt.
Storys verschwinden nach 24 Stunden, wenn sie nicht als Highlight gespeichert werden. Wer sie in Highlights sammelt, braucht dafür einheitliche Cover. Bei ESA Optim Trans folgen die 3 Storys deshalb denselben Farben und derselben Schrift wie die 18 Beiträge im Raster.
Den bestehenden Feed neu ordnen
Instagram erlaubt inzwischen, die Reihenfolge der Beiträge im Raster zu ändern. Ein bestehender Feed lässt sich deshalb neu ordnen, ohne Beiträge zu löschen. Likes, Kommentare und Reichweite bleiben erhalten. Wenige neue Kacheln an den richtigen Stellen genügen oft, damit das Profil wie aus einem Guss wirkt.
Ein Grid-Set mit rund neun Beiträgen füllt drei Reihen und reicht, um den ersten Bildschirm des Profils zu ordnen. Der Ablauf ist einfach. Zuerst wird der Bestand gesichtet: Welche Beiträge passen zur Marke, welche nicht? Dann entsteht ein Plan für die Reihenfolge. Zum Schluss füllen neue Kacheln die Lücken, damit Rhythmus und Farben wieder stimmen.
Profil, Bio und Highlights
Das Raster ist nur ein Teil des ersten Eindrucks. Profilbild, Bio und die Cover der Highlights sollten derselben Gestaltung folgen. Die Bio ist außerdem durchsuchbarer Text: Wer dort klar schreibt, was die Marke anbietet, wird bei der Suche in Instagram leichter gefunden.
Auch der Name gehört dazu. Bei Pucca Diana heißt das Profil heute puccadiana.ro, genau wie die Domain. Marke, Website und Profil tragen damit denselben Namen statt drei verschiedener.
Häufige Fehler
- Text bis an den Rand, der im 3:4-Ausschnitt abgeschnitten wird.
- Jede Woche ein neuer Filter, sodass keine Bildsprache entsteht.
- Vorlagen ohne Regeln, die nach drei Monaten niemand mehr benutzt.
- Ein Grid, das nur im Raster funktioniert, aber im Feed einzeln nichts sagt.
Was ein Grid kostet
Bei Alkeme Design kostet ein Grid-Set mit rund neun Beiträgen ab 400 € netto. Vorlagen für die laufende Pflege und die Neuordnung eines bestehenden Feeds werden im Angebot einzeln ausgewiesen. Was zum Grid-Set gehört, steht auf der Seite Instagram Grid. Alle Preise im Vergleich finden Sie unter Preise.